AOK-Vortrag – Frau Zahrt am 22.03.2017

Schlüssel zur Persönlichkeit –
Schlüssel zu Kunden und Mitarbeitern –
Verhaltensweisen differenzieren und verstehen

 

Mitschrift unserer UFH-Kollegin Nicole Dietzel
Vielen Dank liebe Nicole!

 

Frauenfrühstück am 22.03.2017 mit AOK-Seminar –
Referentin Frau Zahrt
zum Thema „Schlüssel zur Persönlichkeit“

 

Eigenarten / Charakter kann in 4 Farben eingeteilt werden
Oder: Warum ist jemand wie er ist?

 

Die innere Haltung des anderen kann nicht geändert werden. Nur mit Anerkennung des anderen, mit der Anerkennung seiner Haltung kommen wir weiter. Um den anderen besser zu verstehen, kann die Einteilung in folgende Farben helfen.
Wobei jeder immer eine Mischung der 4 Farben hat – grundsätzlich angelegt sind alle 4 Farben bei uns – aber unterschiedlich stark ausgeprägt. Wenn man dies realisiert hat, kann man durchaus die schwächeren Farben trainieren und stärken, ohne von den anderen Farben etwas zu verlieren.

 

 

Rot… dominant, direkt, auf Punkt kommen, aktiv, eilig, Lage checken, kennen sich aus, große Selbstüberzeugung, braucht Fakten, sehr entscheidungsfreudig, Führungskräfte, überzeugen durch Begeisterung, tragen Verantwortung, gehen eigenen Weg, regen sich schnell auf aber auch ab, selbstbewusst, hartnäckig, hasst Routine!!

 

Legt los, will loslegen, kann Fehler einräumen Versuch und Irrtum, will überzeugen
Was wollen wir erreichen! Los geht’s! Zielorientiert.

 

Weiß was er will. Entscheidet schnell. Ist dann zufrieden. Eher unpünktlich.
Alles hat sich nach ihm zu richten. Kennt sich aus. Lässt sich nichts erklären. Will siegen. Will kämpfen. Will keine Opfer haben als Gegenüber. Schätzt direktes Handeln, Reden, Agieren Es geht nur um den Sieg.

 

Rot als Kunde: Legt Wert auf Kompetenz. Will mit Chef reden. Will Sieger sein. Kämpfen
Aufgaben übertragen, Verantwortung …kann gut improvisieren
Roter trägt neuesten Trends. Status. Gedankliches Beispiel Bürostuhl: dieser steht im Weg und stört

 

 

Blau…. sehr gewissenhaft, kühl, sehr überlegt, distanziert. An Fakten – nicht an Menschen interessiert. Zahlenmenschen. Emotionslos, pedantisch, korrekt, perfektionistisch, planvolles Vorgehen, alles organisiert
Warum? Logik verstehen, stellt Anspruch an sich.

 

Blauer Kunde will ganz genau wissen (bestätigt bekommen), dass klar gearbeitet /
organisiert wird. Zuverlässig, pünktlich Blauer ist schlicht, dezent gekleidet.

 

Gedankliches Beispiel Bürostuhl: Oh! da steht ein Stuhl. Das ist nicht richtig. Nicht
meins – geht mich nichts an. Ich geh drum rum!

 

 

Grün…. liebenswürdig, Ja-Sager, harmoniebedürftig, sorgen für andere, denkt
im Team, kann nicht NEIN sagen, wollen keinen ablehnen/ verletzen, pflichtbewusst,
loyal, setzt sich nicht zur Wehr, sucht Fehler immer bei sich, macht Routine, fügt sich
in Schicksal.

 

Grünen Kunden Gefühl geben, dass alles gut ist. Emotionale Seite, …er verlässt
sich, hadert, beschwert sich aber nicht so schnell. Abholen, nachfragen. Nicht gären
lassen.

 

Grün passt sich kleidermäßig an. Weich, bequem

 

Gedankliches Beispiel Bürostuhl: Machen sich sorgen. Stelle Stuhl weg. Hoffentlich
stolpert kein anderer drüber. Da kümmere ich mich drum.

 

 

Gelb… immer begeistert, gute Laune, impulsiv, reagiert auf alle Impulse. An allem interessiert. Keine Routineaufgaben. Denkt an alles Mögliche. Energievoll, hat tolle Geschichte… spannend. Bildhafte Sprache, kann unterhalten. Der perfekte Vertreter, Künstler, unverbindlich, kann nicht ruhig sein. Arbeiten mit Tricks, können manipulieren, will etwas von anderen bekommen. Will Aufmerksamkeit haben. Steht im Zentrum. Hauptsache Aufmerksamkeit, egal wie.

 

Gelb als Kunde: will, dass ich flexibel sei. Entscheidungsfreiheit haben. Er ist
wichtig. Er ist faszinierend.

 

Gelb trägt bunt. Mut zur Farbe

 

Gedankliches Beispiel Bürostuhl: Klasse ein Stuhl! Jetzt warte ich, bis der nächste
kommt und stolpert.

 

Wir können schwächere Farben stärken, in dem wir sie trainieren
=> Wir lernen nur, wenn wir uns mühen.
=> Lernen kommt vom Machen.

 

Beispiel mit den 2 Wölfen… wen füttere ich? Entscheidung tut not – es gibt nur
feste Menge Futter (Kraft / Energie), die verteilt werden kann
Aus dem Internet habe ich das Gleichnis hier eingefügt, für die, die es noch nicht
kennen zum besseren Verständnis…

 

Die Legende

Ein alter und weiser Indianerhäuptling sitzt eines Abends am Lagerfeuer im Tipi mit einem seiner Enkelsöhne beisammen und erzählt ihm über seine Erfahrungen im Leben:
„Im Leben eines jeden Menschen gibt es zwei innere Wölfe, die ständig miteinander
ringen und kämpfen.
Der eine Wolf ist böse. Er arbeitet mit Trennung, Angst, Schuld, Verleugnung,
Unterdrückung, Zwietracht, Eifersucht, Neid, Gier, Habsucht, Überheblichkeit,
Feindschaft und Hass.
Der andere Wolf ist gut. Er nutzt Verbindung, Vertrauen, Offenheit, Liebe,
Wohlwollen, Güte, Verständnis, Mitgefühl, Freundschaft, Friede, Rücksicht,
Gelassenheit, Wahrhaftigkeit, Hoffnung und Freude.“
Der Enkel schaut nachdenklich in die züngelnden Flammen des auflodernden
Feuers. Nach einer langen Weile fragt er seinen Großvater:
„Und welcher der beiden Wölfe wird gewinnen, Großvater?“
Und der alte Häuptling schaut ihn eindrücklich an und entgegnet:
„Der wird letztendlich gewinnen, den du am häufigsten fütterst!
Darum lebe achtsam und lerne beide Wölfe gut kennen.
Und dann wähle jeden Tag von neuem deinen bevorzugten Wolf!“

Die Weisheit

Wir sind im Leben ständig wechselnden Gefühlszuständen ausgesetzt. Diese
haben ihren Ursprung oft in unseren eigenen Wahrnehmungen – die nicht mit
Wahrheit verwechselt werden sollten – von Umständen und Situationen, die wir mehr
oder weniger bewusst werten und deuten.

 

Und je nach Ausrichtung unserer Wahrnehmung und Wertung geraten wir in
„positive“ oder „negative“ Gefühlsbereiche. Diese sind nicht per se falsch oder richtig.
Die eigentliche Frage ist: Welche Seite möchte ich tendenziell nähren, ohne die
andere prinzipiell zu verleugnen und so zu tun, als gäbe es sie nicht?

 

Einen gewissen Einfluss auf unsere Gefühle haben wir also. Wenn wir uns auf das
„Positive“ konzentrieren – auf dass, was wir nähren und fördern wollen – und ihm
bewusst mehr Raum in unserem Leben geben, wird es mit der Zeit wachsen und
stärker werden. Dies hat ganz essentiell mit Selbst-Bewusstsein, dem Bewusstsein
meiner Stärken und Schwächen sowie mit Selbstliebe, dem wohlwollenden
Verhältnis zu mir selbst, zu tun! Wenn wir jedoch die Zügel ständig schleifen lassen,
dann hängt es an unserer bereits vorhandenen inneren, tiefen Grundprägung, auf
welcher Seite wir „zufällig“ landen.

 

Innere Einstellungen gibt es folgende – (wurde nicht weiter ausgeführt)

Opferhaltung… nie an was selber schuld, kann nichts dafür, kann nichts ändern

Macherhaltung…. suchen nach der Lösung

Ignorantenhaltung…. ja, da kann man nichts machen

 

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